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DEUnbemannte Systeme· Quelle: Drones Magazin

Drone Days 2026: Norddeutsches Branchentreffen für unbemannte Systeme

Originaltitel: Drone Days starten in Norddeutschland

KI-Zusammenfassung

Vom 26. bis 28. August 2026 versammeln sich rund 1.200 Fachbesucher und 80 Aussteller zu den Drone Days in Bremen und Oldenburg. Im Fokus der Veranstaltung stehen regulatorische Rahmenbedingungen, U-Space-Infrastrukturen sowie Innovationen für den zivilen und militärischen Einsatz von Drohnen. Mit den Niederlanden als offiziellem Partnerland soll zudem die grenzüberschreitende Kooperation im Verteidigungs- und Technologiesektor vertieft werden.

Kernaussagen

  • Fachkonferenz mit rund 1.200 Experten und Branchengrößen wie Rheinmetall, Airbus und Helsing
  • Schwerpunkte auf U-Space-Lufträumen, Regulierung und Technologie für zivile und militärische Nutzung
  • Niederlande als Partnerland zur Stärkung der nordwesteuropäischen Zusammenarbeit
  • Dreitägiges Programm mit Symposium am Airport Bremen und Flugdemonstrationen in Oldenburg-Hatten

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Vom 26. bis 28. August 2026 treffen sich Drohnenexpertinnen und -Experten aus Europa zu den Drone Days 2026 in Bremen und Oldenburg. Bei der dritten Ausgabe des Branchentreffens werden rund 1.200 Fachbesucher:innen und 80 ausstellende Unternehmen und Institute erwartet. Die Veranstaltung findet am Airport Bremen und am Flugplatz Oldenburg-Hatten statt. „Die Drone Days wachsen von Jahr zu Jahr und ziehen inzwischen auch international viel Aufmerksamkeit auf sich. Das zeigt, wie stark die Luftfahrtkompetenz in Norddeutschland mittlerweile gebündelt ist und wie sehr das unseren Standort stärkt. Bremen bringt mit seiner Luftfahrtindustrie und Forschung beste Voraussetzungen mit, um unbemannte Flugsysteme entscheidend voranzubringen. Und wir wollen, dass daraus ein kommerziell erfolgreicher Markt für die gesamte Wertschöpfungskette in Norddeutschland entsteht. Besonders freue ich mich zudem über die Teilnahme von Meindert Stolk, dem niederländischen Regionalminister für Wirtschaft, Innovation und Kultur in der Provinz Südholland. Ein klares Zeichen für die grenzüberschreitende Strahlkraft dieser Veranstaltung“, sagt Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation. Die Drone Days fokussieren sich in diesem Jahr auf zentrale Branchenfragen: Wie wird aus Forschung, Innovation und Produktionsstandorten eine tragfähige Drohnenökonomie? „Die Technologie entwickelt sich rasant sowohl im zivilen als auch im Verteidigungsbereich. Was noch fehlt ist ein einheitlicher regulatorischer Überbau zum Beispiel im Bereich der Normen und Gesetze sowie ein leistungsfähiger, offener Markt. Auf den Drone Days bringen wir Entscheidungsträgerinnen und -träger aus Politik, Behörden, Wirtschaft und Forschung in einer hochproduktiven Atmosphäre zusammen“, so Drone-Days-Initiator und Mitorganisator Harald Rossol, Geschäftsführer von b.r.m. IT & Aerospace GmbH. In den vergangenen Jahren hat sich in Norddeutschland eine Gemeinschaft entwickelt, welche die Drohnentechnik fortlaufend weiter optimiert und an regulatorischen Rahmenbedingungen mitwirkt. Und das sowohl im zivilen Bereich als auch in der Verteidigungswirtschaft. „Unbemannte Systeme sind ein enormer Wachstumsmarkt, der vielfältiges Know-how erfordert. Die erfolgreiche Entwicklung und das starke Wachstum der Drone Days als Branchenformat zeigen, dass Norddeutschland über ein hohes Maß an Kompetenz in diesem Bereich verfügt. Ich freue mich bereits auf einen regen Austausch und die Möglichkeit, Bremen als High-Tech-Standort präsentieren zu können“, so Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. Die Drone Days 2026 spiegeln diese Entwicklung wider und sorgen national und international für Aufmerksamkeit. Denn neben Branchengrößen wie Rheinmetall, Airbus, Helsing oder Stark konnten in diesem Jahr die Niederlande als Partnerland gewonnen werden. „Die Niederlande zählen zu den führenden Innovationsstandorten auf dem Gebiet der Drohnentechnologie und Advanced Air Mobility – von intelligenten Logistiklösungen über maritime Anwendungen bis hin zu nachhaltigen Mobilitätskonzepten und Verteidigung. Gerade im nordwesteuropäischen Raum eröffnen sich große Chancen für eine vertiefte Zusammenarbeit. Die Drone Days bieten eine hervorragende Plattform dafür, diese Zusammenarbeit zu intensivieren“, so Hester Somsen, Botschafterin des Königreichs der Niederlande in Deutschland. Die Drone Days bieten an drei Tagen Panels, Fachvorträge, Flugshows und Netzwerkmöglichkeiten. Mit dabei sind hochkarätige Persönlichkeiten, etwa aus dem Verteidigungsausschuss des deutschen Bundestags, aus der Bundeswehr, aus Industrieunternehmen sowie der Wissenschaft. Das Programm ist zweigeteilt: Der erste Tag findet in Bremen als Symposium in der Bremen-Halle am Flughafen Bremen statt, während es an den folgenden zwei Tagen zum Flugplatz Oldenburg-Hatten geht, wo neben der Ausstellung weitere Fachvorträge sowie Live-Vorführungen stattfinden werden. Zu den Highlights dort zählen unter anderem die Demonstration einer wasserstoffbetriebenen Drohne. Die zentralen Themen beinhalten in diesem Jahr unter anderem den Aufbau von U-Space-Infrastrukturen (U-Spaces sind abgegrenzte Lufträume für Drohnen) in Deutschland, die Rolle von U-Space-Service-Providern (USSP) für die sichere Integration von Drohnen in den Luftraum sowie die Entwicklung einer norddeutschen „Drone Economy“. Die Drone Days werden gemeinsam organisiert von der b.r.m. IT & Aerospace GmbH, der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation sowie der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH und dem AVIASPACE Bremen e. V. Weitere Informationen gibt es unter www.drone-days.de. Der Beitrag Drone Days starten in Norddeutschland erschien zuerst auf Drones .
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